Kleines Orgellexikon

Zusammengestellt von Hans-Dieter Weisel, Ransbach-Baumbach

Bedeutende Orgel-Komponisten

- Auswahl -

Dietrich Buxtehude 1637-1707
Johann Pachelbel 1653-1706
Johann Sebastian Bach 1685-1750
Cesar Franck 1822-1890
Charles Marie Widor 1844-1937
Max Reger 1873-1916
Olivier Messiaen 1908-1992


Bedeutende Orgelbauer

- Auswahl -

Arp Schnitger 1648-1719 / (Norddeutschland)
Andreas Silbermann 1678-1734 / (Elsaß)
Gottried Silbermann 1683-1753 / (Sachsen)
Balthasar König 1685-1759 / (Eifel) Joseph Gabler 1700-1771 / (Schwaben)
Cavaille-Coll 1811-1899 / (Frankreich)


"Orgelspielen heißt eine mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren"

Charles Marie Widor


"Gerade die wortlose Orgelmusik vermag die liturgischen Mysterien auf einzigartige Weise zu deuten, zu interpretieren und die Anbetung in Geist und Wahrheit´ zu finden"

Papst Johannes Paul II



"Gehst du an einer Kirche vorbei und hörst Orgel darin spielen, so gehe hinein und höre zu. Wird es dir gar so wohl, sich selbst auf die Orgelbank setzen zu dürfen, so versuche deine kleinen Finger und staune vor dieser Allgewalt der Musik"

Robert Schumann
 

 

Lexikon der Orgel-Fachausdrücke:

Balg:                        Windspeicher für die Orgel

Brustwerk:              Angeordnet zwischen Hauptwerk und Spielschrank

Disposition:           Auswahl der einzelnen Register

Echowerk:              Werk, das durch seine Plazierung einen Echoeffekt
                                 hervorruft

Fuß:                        Altes Längenmaß, 1 Fuß = 30 cm. Die Länge der  
                                Orgelpfeifen wird in Fuß gemessen.

Gedeckt:                 Oben geschloßene Pfeifen

Hauptwerk:            Wichtigstes, oft das lauteste Werk der Orgel

Intonation:             Stimmung jeder einzelnen Pfeife

Kegellade:              Kleine Kegel dienen zum Abdichten der Löcher, wodurch der
                                Wind zur Pfeife kommt.

Koppel:                  Spielhilfe, in der die Register eines Manuals auch von einem
                                anderen Manual oder dem Pedal spielbar sind

Labium:                  Der Pfeifenmund

Lade:                      Hier erfolgt die Verteilung des Windes auf die Pfeifen Zungen.

Lippenpfelfen:      Funktionieren nach dem Prinzip der Blockflöte

Mensur:                 Maßverhältnisse der Pfeifen

Oberwerk:              Angeordnet oberhalb des Hauptwerks

Pedal:                     Tasten, die mit den Füßen gespielt werden

Plenum:                  Das volle Werk

Prinzipal:                Hauptregister der Orgel, meist im Prospekt stehend

Prospekt:                Schauseite der Orgel

Rückpositiv:          Werk meist in der Emporenbrüstung eingebaut (im Rücken des
                                Spielers)

Schleierbrett:         Geschnitztes Zierwerk oberhalb der Pfeifen und seitlich am
                                Gehäuse

Schleiflade:            Einzelne Holzleisten mit Bohrungen schleifen übereinander. Wenn
                                die Bohrungen paarig sind, dringt der Wind in die Pfeife.

Schwellwerk:         Pfeifen im geschloßenen Kasten, durch Klappen in der Lautstärke
                                regelbar

Traktur:                  Die Verbindung von Taste zur Pfeife

Vox Humana:         Zungenstimrne, die die menschliche Stimme nachahmen soll.

Zungenpfelfen:     Wie bei einer Mundharmonika werden die Töne durch
                                schwingende Zungen erzeugt.

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